Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter
Die Motivation und die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Unternehmenserfolg entscheidend. Wir möchten ein positives Arbeitsumfeld schaffen und unterstützen Teamgeist, Einsatzwillen und verantwortungsvolles Handeln.

Mitarbeiter
Gewinnung und Bindung
Der H&RKonzern setzt sich sowohl für die Produktions als auch an den Weiterverarbeitungsstandorten auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die wirtschaftlichen und strategischen Unternehmensziele zu erreichen. Die Zielrichtung ist dabei so offensichtlich wie einfach: Wir wollen alle offenen Positionen so besetzen, dass Anforderungsprofil der Position und Kompetenzprofil des Mitarbeitenden bestmöglich zueinander passen. Die Gewinnung und die Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen daher im Fokus der Personalaktivitäten. Für ihre Gewinnung setzen wir auf einen differenzierten Ansatz. So werden Stellen im Unternehmen in Abstimmung mit den Mitarbeiterorganen intern ausgeschrieben. Im gewerblichen und kaufmännischen Bereich setzen wir die verfügbaren Online-Portale und Jobbörsen ein. Unsere eigene Website liefert einen Überblick über alle offenen Positionen und bietet Bewerbern – auf hur.recruitee.com verlinkt – den Zugang zu einem automatisierten und effizienten Bewerbungsprozess.
Bei zu besetzenden Führungspositionen unterstützen uns professionelle Personalberater bei der Suche und Auswahl. Die finale Entscheidung fällt in den Vorstellungs- und Einstellungsgesprächen. Dort bewerten wir die Fähigkeiten der Bewerbenden in einer ganzheitlichen Betrachtung und berücksichtigen dabei neben fachlichen Kenntnissen auch soziale Kompetenzen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen einer Ausbildung zum Chemikanten und Laboranten. Diesbezüglich prüft der H&R-Konzern seit Beginn 2022 auch Ansätze im Bereich Social Media, etwa über unsere von den aktuellen Auszubildenden der beiden deutschen Produktionsstandorte initiierte Instagram-Seite und das LinkedIn-Portal „H&R Group“.
Für neue Kolleginnen und Kollegen werden vom zuständigen Vorgesetzten Einarbeitungspläne und Qualifikationsmatrizen erstellt, die neben den fachlichen Aspekten auch eine Einweisung in die standortspezifischen Systeme, u. a. eine Einführung in das IM-System, vorsehen. Weiterhin sind Einweisungen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Energieeffizienz, betriebliche Gefährdungen, Unfallverhütung, Verhalten in Alarmfällen durch entsprechend qualifiziertes Personal für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter obligatorisch.

Aus- und Weiter-
bildung
Da wir im internationalen Wettbewerb nur mit hervorragend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehen können, verstehen wir unsere Ausgaben für Fort und Weiter bildungsmaßnahmen als Investition in die Zukunft unseres Konzerns.
Konzernweite Zielvorgaben zur Anzahl der Auszubildenden gibt es aktuell nicht. Dies liegt an der Struktur der deutschen Ausbildung, die – anders als in den meisten Ländern – schulische und betriebliche Komponenten vereint.

Gesundheitsschutz und
Arbeitssicherheit
Der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiterinnen und Mit arbeiter ist bereits in der Unternehmenspolitik des Konzerns verankert. Motivierte, qualifizierte und vor allem gesunde Kolleginnen und Kollegen aller Ebenen und Konzern gesellschaften tragen mit zum Unternehmenserfolg bei. Dieser Grundsatz fließt ein in unser Integriertes Managementsystem. Dessen Bestandteile wiederum – vorrangig das Sicherheits und Risikomanagementsystem – regeln, wie wir Prozesse zur Einhaltung des Gesundheits und Arbeitsschutzes innerhalb des Konzerns definieren und ihre Wirksamkeit überprüfen.
Zu den maßgeblichen gesetzlichen Regelwerken, die für unsere deutschen Konzerngesellschaften als verbindliche Leitlinien das Handeln bestimmen, gehören die Erfordernisse der ISO 45001 zum Arbeits und Gesundheitsschutz, das Gesetz über Be triebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit – kurz Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Vorschrift 2 (DGUV V2). Ihre Einhaltung und die Prüfung relevanter Vorgänge, Schulungen zum Thema und die Berichterstattung an den verantwortlichen Führungskreis sichert die Beauf tragtenorganisation.
Konzernweit erfolgt die Umsetzung der Unternehmenspolitik durch Beachtung und Umsetzung der lokal geltenden Gesetze und Richtlinien.
Grundsätzlich agieren wir mit der Maßgabe, dass alle Fehler, seien es Unfälle, Sach oder Gesundheitsschäden, vermeidbar sind. Unser Ziel ist daher ein NullFehlerAnsatz. Dennoch eingetretene Ereignisse mit Relevanz für die Gesundheit oder den Arbeitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfassen wir konzernweit nach einheitlichen Kriterien der Kennzahlen LWIF (Lost Workday Injury Frequency – Anzahl Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit von mindestens einem Tag pro eine Mio. Arbeitsstunden) und LWIS (Lost Workday Injury Severity – Anzahl Ausfalltage pro Arbeitsunfall) und berichten der Konzernführung darüber.
Arbeitssicherheit
Den beiden einsatzstoffverarbeitenden Produktionsstandorten kommt in Bezug auf die Arbeitssicherheit im H&R-Konzern eine besondere Bedeutung zu: Bei der täglichen Arbeit steuern, bedienen und warten viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Maschinen und Anlagen. Darüber hinaus kommen in den Produktions- und Verarbeitungsprozessen verschiedene Stoffe zum Einsatz, deren Handhabung mit größter Sorgfalt erfolgen muss. Daher haben wir den Arbeits-und Gesundheitsschutz gemäß ISO 45001 systematisiert und die Standorte zertifiziert. So werden Fehlerquellen und Risiken identifiziert und können beseitigt bzw. minimiert werden. Wir sehen die Zertifizierung unseres Arbeitsschutzmanagements als geeignet an, die Anzahl von Arbeitsunfällen und Schadens-ereignissen deutlich zu senken und unser eingangs erwähntes Null-Fehler-Ziel zu erreichen. Gleichzeitig erfüllen wir die gesetzlichen und behördlichen Auflagen. Dadurch steigern wir nicht nur das Vertrauen unserer Kolleginnen und Kollegen, wir stärken auch unseren Ruf bei Kunden, Geschäftspartnern und Behörden.
Den zusätzlichen gesetzlichen Anforderungen nach § 2 Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Vorschrift 2 (DGUV V2) und § 5 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) kommen wir an den beiden Raffineriestandorten durch den Einsatz von Fachkräften für Arbeitssicherheit nach. Organisatorisch unterstehen diese direkt der Raffinerieleitung und werden in ihrer Arbeit durch zusätzliche Sicherheitsbeauftragte, die wiederum Teil der bereits geschilderten Beauftragtenorganisation sind, unterstützt.
Die Fachleute für Arbeitsmedizin und -sicherheit unterstützen durch die Durchführung geeigneter Maßnahmen bei der Prävention von Unfällen und arbeitsbedingten Krankheiten. Dem dienen auch unsere Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit. Viele der Maßnahmen, die wir im Bereich Arbeitssicherheit ergreifen, zielen darauf ab, das Bewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für potenzielle Gefahren zu schärfen und Unfälle zu vermeiden – zu ihrem eigenen Schutz, aber auch zum Schutz ihrer Kollegen. Ein Schwerpunkt in unserem standortübergreifenden Sicherheitskonzept ist daher die Fortbildung unserer Belegschaft: Wir führen regelmäßig Schulungen zu sicherheitsrelevanten Themen durch und verpflichten sämtliche Kolleginnen und Kollegen, regelmäßig unser internetbasiertes Sicherheitsunterweisungssystem zu besuchen. Die durchgeführten Schulungen finden entweder elektronisch über unser Schulungssystem SAM statt oder werden mündlich durchgeführt. Die Durchführung wird im Schulungsmanagement-Informationssystem (SMIS-Datenbank) dokumentiert. Vor Aufnahme ihrer Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von Unterweisungen und Schulungen zu möglichen Sicherheitsrisiken, Gefährdungspotenzialen und dem sachgemäßen Umgang mit Gefahrenstoffen informiert und sensibilisiert.